Dr. Wilfried Reuter

Dr. Wilfried Reuter, Jahrgang 1952, ist Arzt, buddhistischer Lehrer, Gründer und spiritueller Leiter mehrerer buddhistischer Zentren sowie Buchautor.

Schon als Kind beschäftigte ihn die Frage nach dem Sinn des Lebens, was ihn veranlasste, die Lehren des Christentums, des Judentums und des Sufismus zu erforschen und viele Jahre der Zen-Meditation zu widmen.

Während seiner Indienreisen stieß Dr. Reuter auf die Lehren Mahatma Gandhis und des indischen Heiligen Sri Ramana Maharshi. Weiterhin prägte ihn der tibetische Lama Tarab Tulku.

Anfang der 90er Jahre lernte er die Ehrwürdige Ayya Khema kennen, eine deutsche buddhistische Nonne, was sein Leben tiefgreifend verändern sollte. Sie beauftragte ihn 1997, in Berlin ein Meditationszentrum aufzubauen, das Lotos-Vihara. Neben diesem begleitet er zwei weitere buddhistische Zentren in Meißen und in Augsburg.

Dr. Reuter legt besonderen Wert auf eine traditionsübergreifende Vermittlung der Buddha-Lehre. Seine 35-jährige Erfahrung als Frauenarzt, Geburtshelfer, Sterbebegleiter und Notarzt fließen in seine Weisheitsvermittlung mit ein.

Interviewzusammenfassung:

Auf sehr klare und verständliche Art und Weise erläutert uns Dr. Wilfried Reuter die bei uns im Westen sehr wertgeschätzte Schule des Buddhismus mit ihren drei Traditionen. Er teilt uns mit, warum er nach all seinem Suchen innerhalb der großen Weltreligionen – auch dieses Wort beleuchtet er – sein spirituelles Leben dem buddhistischen Ansatz widmet. Die Verbindung zwischen seiner verantwortungsvollen Aufgabe als Arzt mit der wissenschaftlichen Ausrichtung einerseits und dem Buddhismus als Hinwendung an etwas Höheres andererseits sieht er für sich als stimmigsten Weg an.

Wir bekommen ganz konkrete Hinweise, wie sich eine buddhistische Meditationspraxis mit ihren unterschiedlichen Stufen und Möglichkeiten gestalten kann. Auch die Rolle eines Lehrers innerhalb spiritueller Schulungswege wird durchleuchtet.

Wir sprechen das Thema Angst an, den Umgang damit und was es in diesem Zusammenhang bedeutet, seine Sinne und das Fühlen zu schulen.

geschrieben von

Conny