Norbert Paul

Norbert Paul ist Seminarleiter und Buchautor und hat innerhalb seines Wirkens die Begriffe  „Neuer Abendländischer Schamanismus“, sowie die sich daraus ergebende „Zeitgemäße Naturspiritualität“ geprägt.

Innerhalb dessen, geht es in seinem Aus- und Weiterbildungszentrum um Bewusst-Mensch-Sein, u. a. mit den Themen Jahreskreis, Lebensrad, Ahnenarbeit, Rituale.

Er hält Vorträge, Lesungen und Erlebnisabende insbesondere zu den Themen seiner Bücher, die Ihr auch hier unten gelistet findet.

Norbert widmet sich Körpertechniken die auf altem Fundament basieren und entwickelte u. a. das sogenannte Runen-Qi-Gong, sowie das Power Qi-Gong , Bewegungssysteme die der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele dienen.

Darüber hinaus ist er Lehrer für moderne und historische Kampfkünste und vermittelt in Kursen das Thema Selbstbehauptung.

Interviewzusammenfassung:

Norbert Paul bezeichnet sein Wirken als „Neuen Abendländischen Schamanismus“ und „Zeitgemäße Naturspiritualität“. Auf die Frage nach den fundamentalen Lehren seiner Arbeit antwortet Norbert: das kann nur die SCHÖPFUNG selbst sein.
Einer seiner alten Kampfkunstlehrer gab ihm mit auf den Weg, nie einen Stil zu kopieren, sondern sein Eigenes daraus zu machen – also einen Mehrwert aus einer Lehre zu schöpfen und das dann weiterzugeben.
Norbert führt die Notwendigkeit aus, sich ein Leben lang auf herausfordernde Zeiten vorzubereiten. Hätte er dies nicht von frühen Jahren an getan, hätte er seine Schicksalsschläge nicht in der Form meistern können, wie es ihm schließlich möglich war. Mehrere Selbstinitiationen (durch eine Krise außer Gefecht gesetzt zu sein und sich daraufhin selbst wieder aufzurichten) haben das für ihn bezeugt.
Wir sprechen über die Thematik des Jahreskreises, der in Anlehnung an die Schöpfungsgeschehnisse in keinster Weise etwas mit kalendarischen Ereignissen zu tun hat. Für ihn ist es wichtig, nicht nur im Spiegel der Natur zu erfahren, sondern insbesondere zu verstehen. So kann es gelingen, bewusst Mensch zu werden.

Im Kongresspakt PLUS spricht Norbert Paul je eine Stunde lang zum Thema Rauchnächte, sowie zu der Körperarbeit Runen-Qi-Gong und Power Qi-Gong.

Körperarbeit

Norbert Paul stellt hier ausführlich sein Runen-Qi-Gong und Power-Qi-Gong vor, die beide auf sehr alten Wurzeln aufbauen. Er betont die Wichtigkeit der Körperarbeit als gleichwertig zur spirituellen Arbeit ebenso wie die Notwendigkeit der Anpassung statischer Übungssysteme an eine dynamische Herangehensweise, entsprechend der neuen Zeitqualität des Wassermannes.

Das Runen-Qi-Gong beschreibt er detailliert als gleichzeitig extrinsisches und intrinsisches Übungssystem, das einerseits Energie von außen ins System holt, andererseits aber auch durch Tonieren mit der eigenen Stimme von innen heraus arbeitet. Durch das Durchlaufen der Runensymbolik in asymmetrischer Abfolge wird zusätzlich die intellektuelle Ebene einbezogen.
Norbert klärt auf über den Ursprung der Runen und das alte 24er Futhark, auf dem das Runen-Qi-Gong sich stützt. Er schildert, wie er diese Arbeit entwickelt hat, nämlich indem die Runen – wie Wesenheiten – ihm mitgeteilt haben, wie es weitergehe.
Überraschenderweise erfahren wir, dass es nicht möglich ist, den Bewegungs- und Atemrhythmus zusammen zu optimieren, wie es der Ansatz vieler Leistungssportarten ist. Deshalb übt man im Runen-Qi-Gong, seinen Atem von den Bewegungen losgelöst und somit selbstbestimmt und eigenständig weiterzuführen.

Das Power-Qi-Gong ist die Weiterentwicklung des Chiang Wang Qi-Gong – einer alten Familientradition, die Norbert Paul bereits als Kind erlernen durfte. Durch das Kraft-, Konditions- und Motoriktraining sowie Bezeichnungen wie „Der Boxer“ oder „Der Ringer“ wird deutlich, dass sich das Power-Qi-Gong aus der Kampfkunst herleitet. Es kann als extrinsisches Workout betrachtet werden, welches Norbert bereits mit Leistungssportlern erprobt hat.

Es gibt noch einen Ausflug in die Kampfkunst und in das für jeden ernsthaft spirituell Interessierten unumgängliche Thema Selbstbehauptung.

Rauchnächte

Die Rauchnächte als Schlüssel zum Jahreskreis gilt es zu verstehen. Dazu trägt Norbert Paul hier auf sehr ausführliche Weise bei und gibt uns sein Wissen darüber aus eigenen Quellrecherchen weiter.

Hierbei unterscheidet er zwischen der echten Zeit der schöpfungsgemäßen Jahresrhythmen und dem traditionell existierenden Brauchtum, das sich am Kalender festmacht.

Norbert führt aus, warum die Bezeichnung „zwischen den Jahren“ tatsächlich gerechtfertigt ist und erklärt uns die je nach Schwarzmondstand zur Wintersonnwende jährlich unterschiedlich lange Rauchnächte- oder Nicht-Zeit.

Vom sinnvollsten Umgang mit der in dieser Zeit zu- oder abnehmenden Mondenergie bis hin zum passenden Rauchwerk – wir erfahren hier eine an der Schöpfung orientierte Aufklärungsarbeit, die zu einem völlig neuen Umgang mit diesem Urwissen führen kann.

geschrieben von

Conny