Josef Schönauer

Josef Schönauer wurde 1952 in der Schweiz geboren. Bereits als junger Mensch von der katholischen Religion geprägt, besuchte er das Gymnasium der Missionsgesellschaft Bethlehem in Immensee. Später studierte er katholische Theologie im schweizerischen Freiburg und war als Seelsorger unter anderem in der Jugendarbeit tätig.

In diesem Kontext hat er sich 1988 – in Zusammenarbeit mit der regionalen Jugendarbeitsstelle akj in St.Gallen – erstmalig auf einen Jakobsweg begeben. Dieser ersten Pilgerreise folgten zahlreiche weitere auf den unterschiedlichsten Jakobswegen in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien – alleine, zu zweit oder als Begleiter von Gruppen.

Aus seiner Begeisterung heraus wurde er 2007 zum Mitbegründer des Vereins „Pilgerherberge Sankt Gallen“, dessen Präsident er heute ist. Daneben unterstützt er die Arbeit der deutschsprachigen Pilgerseelsorge und das Büro in Santiago de Compostela – dem Ziel der meisten Jakobswegpilger.

Interviewzusammenfassung:

Josef Schönauer, pensionierter Seelsorger, erläutert uns die Geschichte der Jakobswege und die Gründe, warum Menschen seit jeher pilgern.

Er erklärt uns, warum sein Beruf als Seelsorger auch bei seinen unzähligen Jakobswegbegehungen gefragt war und ist, und schildert uns seine eindrücklichsten Erlebnisse auf dem „Weg des Vertrauens“, wie er den Jakobsweg auch nennt.

Wir bekommen einfache und praktische Tipps, so dass es mit dem Pilgern im Prinzip schon losgehen könnte. Mit der Metapher des Rucksackes, der leichter zu tragen sei mit nur 8 kg anstatt 20 kg, vermittelt uns Herr Schönauer eine kurze, aber prägnante Botschaft, die für alle Lebensbereiche anwendbar ist.

geschrieben von

Conny